Die Feldenkrais-Methode

Was ist Feldenkrais?

“Sich selbst zu erkennen, scheint mir das Wichtigste, was ein Mensch für sich tun kann. Aber wie kann man sich erkennen? Indem man lernt zu tun, nicht wie man sollte, sondern wie es einem selbst gemäß ist.”

Moshé Feldenkrais, Die Entdeckung des Selbstverständlichen

Für was ist Feldenkrais gut?

Patienten kommen mit folgenden Beschwerden

  • chronischen Rückenschmerzen
  • Schulter-Nacken-Beschwerden, Verspannungen
  • Frozen Shoulder
  • Kniebeschwerden, Meniskus-Schaden
  • Bandscheibenvorfall
  • Nachbehandlung von Frakturen
  • Arthrose, Arthritis
  • Burnout
  • Schlafstörungen, chronische Müdigkeit
  • psychosomatischen Störungen
  • Skoliose, Fehlhaltungen
  • Migräne, Kopfschmerzen, Schwindel
  • Kieferverspannungen
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Tennisarm, Golfarm
  • Hallux valgus, Fersensporn

Feldenkrais führt zu

  • mehr Beweglichkeit und Flexibilität, bis ins hohe Alter
  • verbesserter Haltung und Koordination
  • mehr Freiheit in der Atmung
  • mehr Körperbewusstheit
  • Schmerzlinderung
  • innerer Ruhe
  • verbesserter Leistung bei Sportlern, Tänzern, Musikern, Schauspielern

Moshé Feldenkrais

Die Grundlagen der Feldenkrais-Methode gehen auf Dr. Moshé Feldenkrais (1904-1984) zurück.

Feldenkrais war Ingenieur, Physiker und Judo-Meister. Er beschäftigte sich intensiv damit, wie Bewegung funktioniert und auch wie sich die Steuerung von Bewegung beim Menschen erst entwickelt.
Wie tun wir etwas, wenn wir etwas tun?
Wie können wir den Gebrauch unseres Bewegungsapparates und damit unser Handeln verbessern?
Was für Möglichkeiten haben wir?
Wie kann der Mensch über Bewegung sein persönliches Potential entdecken und fördern?

Beim Praktizieren der von ihm entwickelten Methode beschäftigen wir uns mit unseren persönlichen Bewegungsgewohnheiten.
Im Nervensystem haben sich bestimmte Bewegungsmuster einprogrammiert. Wir müssen uns in der Regel keine Gedanken darüber machen, wie wir unseren Körper gebrauchen, um etwas zu tun. Der Körper hat gelernt, wie er aufsteht, Treppen steigt oder Gewichte hebt.
Die Art und Weise, wie wir diese Bewegungen ausführen, ist allerdings nicht immer die günstigste. In der Folge kann es zu Überbelastungen und Schmerzen kommen.

Die Feldenkrais-Methode hilft uns, eingefahrene Bewegungsmuster zu erkennen und zu ändern.
Tatsächlich tragen wir ein viel größeres Potential an Bewegungsmöglichkeiten in uns.

Wir arbeiten mit unserer Körperwahrnehmung. Wir erspüren Bewegung und machen uns bewusst, wie wir etwas tun, wenn wir etwas tun.

Es gibt zwei Möglichkeiten, Feldenkrais zu praktizieren: die Einzelbehandlung durch einen Therapeuten (Funktionale Integration) und den Gruppenunterricht (Bewusstheit durch Bewegung).

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