G Workshop, G wie Gehen

Wie geht es dir beim Gehen? Geht’s oder geht es nicht. Hast du Beschwerden beim Gehen oder vergehen dir die Beschwerden beim Gehen.

 

Ideen für einen G Workshop, G wie gehen.

 

Beobachte, was ist, was du erlebst, was du spürst beim Gehen.

Korrigiere dich nicht, sondern mach genau das, was du von selbst machst. 

 

Bist du gerade oder schief? 

Stopreflex. Vordere Seite zieht sich zusammen? 

Startreflex. Unterer Rücken zieht sich zusammen und verursacht Stress und Schmerzen? 

Wohin zeigen die Füße? Sind die Füße gerade oder nach außen gedreht? 

Über welches Bein gehst du, stehst du mehr? 

Welches Bein lässt sich besser belasten?

Schwingen die Arme mit? Bewegen die Arme die Schultern? 

Gibt es einen Unterschied zwischen dem was der linke und rechte Arm macht?

Machst du einen Passgang oder verdreht sich deine Wirbelsäule, sodaß die Arme entgegengesetzt schwingen zu den Beinen?

Einschränkung: Hände hoch!  – Oder Hände in die Hosentasche. – Oder auf den Kopf. verschiedene Armeinschränkungen beim Gehen ausprobieren. 

Welche Hand trägt den schweren Koffer und warum?

Auf welcher Seite trage ich die Handtasche und warum?

 

Was will dein Körper machen, wenn du einfach nur gehst und beobachtest?  – Zieht es dich auf eine Seite, verkürztes es sich auf einer Seite und verlängert sich auf der anderen? 

Verdreht es dich? – betrifft es deinen Brustkorb/ deinen Rumpf?

Was macht der Kopf? – bewegt sich der Kopf entgegengesetzt oder mit auf die Seite, wo das Bein mehr belastest wird. 

Was macht die Atmung? – kannst du den Bauch nach vorne, zu Seite und nach hinten sich weiten spüren. 

Bewegt sich der Brustkorb? Öffnet sich der Brustkorb nach vorne, nach oben, zu Seite, nach hinten?

Atme bewusst in deinen Brustkorb beim Gehen. Die Schlüsselbeine heben sich. Die Position der Schultern ändert sich?

Welche kardinalen Bewegungen macht das Becken? 

1.Beugung, Streckung, 2.Seitneigung/ bzw. Heben und Absenken zur Seite 3.Dreht sich das Becken um eine Mittelachse, eine Senkrechte und schiebt jeweils eine Beckenseite nach vorne?- die drei Achsen des Beckens.

Strecken sich die Knie durch oder nicht? 

Was macht das Becken, wenn ich ein Bein belaste? – Geht es auf dieser Seite nach Außen? Ich meine zu Seite? Oder geht es nach hinten? Oder geht es eher noch vorne?

Kann sich das Becken auf beide Seiten gleich bewegen oder auf einer Seite nur in bestimmte Bereichen?

Welches Hüftgelenk artikuliert sich besser, mehr und welche Seite wird mehr zusammen mit dem Becken bewegt?

Wohin beugen sich die Knie beim Gehen? 

Welches ist das Standbein und was zeichnet das aus? 

Welches ist das Spielbein? Was bedeutet Spielbein? 

Welches ist dein dominantes Auge und welches ist deine dominante Hand?  

Fokus auf eine genaue Stelle oder Fokus auf verschiedene Punkte legen. 

Verschiedene Dinge gleichzeitig beobachten. Bestimmte Punkte ausschalten in der Beobachtung. 

Der Fuß? Wie setzt sich der Fuß auf? Wie rollt der Fuß ab? – zwei Sprunggelenke pro Seite, zwei Fußgewölbe. 

Die ersten drei Zehnenstränge verschieben sich gegen die äußeren zwei. 

Mit welcher Stelle drücke ich mich ab? Wie breit ist die Gehspur? 

Werde ich schneller, kommen die Füße immer mehr zusammen und laufen auf eine Linie. 

Laufen ist wie ein nach vorwärts Fallen. Je langsamer ich werde, desto eher gehe/komme ich in den Passgang.

Was ist ein Passgang? 

Gehen ohne angetrieben zu sein. – Unterdrückung und Kontrolle des Startreflexes. 

Die Schwerkraft umdrehen. „An der Erde hängt der Mensch und an ihm der Himmel“ –  „aufgehängt“- Sein an den Schlüsselbeinen oder am oberen Ende des Brustbein und alles andere hängt und senkt sich.

Auftriebskraft – Levitation. Gravitationskraft umgedreht erleben. Leichtigkeit.

Weiterer Versuch: Fäden ziehen mich. Fäden ziehen an den Knien nach vorne. Fäden ziehen am Brustbein nach vorne. Fäden ziehen am Kopf nach vorne oder Fäden ziehen nach oben.